Üborsicht



Algorithmus
Folge von Anweisungen zur Lösung eines Problems.
Argument
Lokale Variable, die an eine Methode übergeben wird.
Attribut
Zuordnung eines Merkmals zu einem konkreten Objekt.
Baum
• Ein Baum ist ein Graph ohne Kreise.
• Ein Baum ist:
  a) leer
  b) er besteht aus einem Wurzelknoten und einer Anzahl von Teilbäumen
Blatt
Als Blatt wird das letzte Element eines Asts (Kante) bezeichnet.
Graph
• Jede Menge von Knoten und Kanten ist ein Graph
• Ein Graph hat einen Kreis, wenn es einen geschlossenen Weg in dem Graph gibt.
in-place
Ein Algorithmus arbeitet in-place, wenn er außer dem für Speicherung der zu bearbeitenden Daten benötigten Speicher nur eine konstante, also von der zu bearbeitenden Datenmenge unabhängige, Menge von Speicher benötigt.
Interface
Schnittstelle zwischen einem Objekt/Klasse und dem Rest der Welt.
Repräsentation einer Spezifikation einer Schnittstelle in Java.
Klasse
Eine Menge von Objekten mit gleichen Eigenschaften.
Klasse (Informatik)
Abstrakte Beschreibung eines Objekts.
Komplexität
Komplexität eines Algorithmus ist die Anzahl der Schritte in Abhängigkeit der Mächtigkeit n der zu behandelnden Objektmenge die dieser benötigt, jedoch reduziert auf die Größte auftretende Potenz die n enthält.
Komplexitätsklasse
Komplexitätsklasse K ist die Menge aller Algorithmen, die die Komplexität K haben.
Methode (Funktion, Prozedur)
Repräsentation eines Moduls in einer Programmiersprache.
Modul
Syntaktische Einheit inhaltlich zusammengehöiger Objekte.
Objekt
Eine konkrete Instanz einer Klasse.
Paradigma
Art und Weise etwas zu tun. / Regelsystem
Parameter
Argument das an eine Methode übergeben wird.
Programmierparadigma
Ein Programmierparadigma umfaßt eine Menge von Programmiersprachen,denen gleiche Grundprinzipien bei der Umsetzung von Algorithmen zugrunde liegen.
Redundanz
Eine Information I ist bezüglich eines Informationssystems S redundant, genau dann, wenn die Informationsmenge von S beim Wegnehmen oder Hinzufügen konstant bleibt.
Signatur (einer Funktion)
Gibt den Typ der Ein- und Augabewerte und den Namen der Funktion an.
Sortierverfahren
Gegeben sei eine Menge O und ein Algorithmus A.
Dann heißt dieser Algorithmus Sortierverfahren, wenn:
1. A(O) = O
2. A(O) = {...; xi ;...; xj ;...} ⇒ xi < xj
Spezifikation
Beschreibt den Effekt, die Schnittstelle und die Voraussetzungen eines Moduls.
Stabilität (Sortierverfahren)
Ein Sortierverfahren ist stabil, wenn die Reihenfolge von Datensätzen, mit gleichen Sortierschlüsseln, erhalten bleibt.
Suchverfahren
Gegeben sei eine Menge von Objekten O und ein Algorithmus A.
Dann heißt A Suchverfahren, wenn nach dem Algorithmus A aus der Menge O nach vorher spezifizierten Kriterien eine Teilmenge B gebildet wird.
A(O) ⊆ O
© Max Beier - 2006